Jettingen: Jetzt macht das Radfahren erst richtig Spaß

Die Schüler der Werkrealschule Jettingen nahmen jetzt ihre neuen Fahrräder in Empfang

Radfahren hat an der Werkrealschule Jettingen künftig eine größere Bedeutung. Das liegt vor allem daran, dass die Bike-Arbeitsgemeinschaft jetzt technisch deutlich aufgerüstet wurde. Waren die Schüler bislang mit ihren eigenen Fahrrädern oder Drahteseln aus dem Fundus der Gemeindeverwaltung unterwegs, holten sie jetzt zehn nagelneue Zweiräder direkt beim Händler ab. Die Neuanschaffung geht auf eine Kooperation der Schule mit der Deutschen Initiative Mountainbike (DIMB) und einem Hersteller zurück.

„Bessere Räder waren zwingend erforderlich, um ein echtes Mountainbike-Programm zu realisieren“, sagt Schulleiter Wolfgang Siebenrock. Man habe sich für ein Modell entschieden, dass den qualitativen Anforderungen entspreche. Wichtig seien zum Beispiel gute Bremsen, eine Federgabel, stabiler Rahmen, geringes Gewicht und günstige Ersatzteile. Reparaturen sollen im eigenen Haus erfolgen. Dafür gibt es eine Fahrradwerkstatt im Keller der Werkrealschule. Die sei mit Mitteln aus dem Jugendbegleiterprogramm des Landes aufgebaut worden, sagt Siebenrock. Durch die professionelle Ausstattung könnten fast alle Reparaturen ausgeführt werden.

Geleitet wird die AG von Gemeindejugendreferent Manfred Aberle, der auch für die Jugendsozialarbeit an der Werkrealschule zuständig ist. Aberle ist Fachübungsleiter Mountainbike beim Deutschen Alpenverein und ehrenamtlich im Bereich Fahrtechnikkurse und Touren aktiv.

Die Kooperation mit der Deutschen Initiative Mountainbike (DIMB) hat Kai Hintzenstern eingefädelt. Der passionierte Mountainbiker setzt sich dafür ein, dass die Kinder „auf Rad kommen“. So hat er in Gechingen eine Mountainbikegruppe aufgebaut und betreibt inzwischen einen Bikepark. Über Hintzenstern kam der Kontakt zur Firma Specialized zustande, die das Projekt „Nature Bike Ride“ gemeinsam mit den jeweiligen Händlern vor Ort unterstützt. Die Schüler holten ihre Räder nun selbst bei Holczer-Radsport ab und fuhren von Gültstein zur Schule.

Quelle: Schwarzwälder Bote

vom 18. Mai 2011, Kategorie: Sonstiges

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